Liebe. Sie ist der Antrieb von so vielem. Der Grund zu lächeln, die Selbstverständlichkeit selbst auch mal zurück zu stecken. Der Grund zu kuscheln, schmusen, knutschen. Was könnte es schöneres geben?

Menschen neigen dazu alles bis aufs gründlichste zu hinterfragen und zu analysieren und ihre Erkenntnisse in die Welt hinaus zu tragen. Aber vor der Liebe kapituliert selbst der gewiefteste Wissenschaftler. Sie gibt es. Punkt.
Sie ist wohl das Einzige, dass uns alle ohne Wenn und Aber auf einen gemeinsamen Nenner bringt. Jeder kennt sie. Jeder braucht sie. Jeder akzeptiert sie, so wie sie ist. Oder vielmehr sollte ich sagen: Jeder SOLLTE sie so akzeptieren, so wie sie ist.
Doch stattdessen spielt unsere Welt gerade komplett verrückt. Liebe wird in den Hintergrund geschubst und zurück bleibt das blanke Chaos.

Früher, wenn meine Mama sagte sie mag bei all den schrecklichen Bildern keine Nachrichten mehr schauen, habe ich in meiner teeniehaften Naivität mit den Augen gerollt. Jetzt, wo ich selbst die Verantwortung über so einen kleinen Zwergi habe, schießen mir so oft die Tränen in die Augen, wenn ich mal wieder eine Schreckensmeldung aus den Nachrichten vernehme.
Mama, du hattest so Recht. „Wenn du mal selbst Kinder hast, wirst mich verstehen können“, sagtest Du oft. <3

Und dieses Video, dass mir heute auf facebook über den Weg gelaufen ist hat mein Herz so berührt, dass ich heute einen kleinen Schwenk, weg von der rosaroten Mami-Baby-Lifestyle-Welt wagen und es mit Euch teilen möchte. Seht es als kleines Reminder Post-It für Herz und Seele :)

 

Spontan kam mir unser Hochzeitsspruch hierzu in den Sinn. Er trifft den Nagel auf den Kopf.

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.

Adeuzinho.
Die Mara