Kleine Familie, große Pläne: Familienumzug.
Ja, wir verabschieden uns aus München und ziehen zurück ‚innen Pott‘.

Bei der Verkündung dieses Plans ernte ich so manches Mal bemitleidende Blicke, nach dem Motto: „Oh, du Arme. Das wird ja eine ganz schön krasse Veränderung… vom schönen München, zurück ins graue Ruhrgebiet“. Aber: Kein Grund für Mitleid.

Denn als alte Ruhrpottromantikerin habe ich die Schönheit Münchens zwar immer neidlos anerkannt, wer mich kennt hat jedoch immer gemerkt, dass ein großer Teil meines Herzens auch nach sieben Jahren in dieser tollen Stadt mit dem Ruhrgebiet verbunden geblieben ist. Dort lebt unsere Familie und ein ganz wichtiger, großer Teil unserer Freunde… Wie könnte man auch nicht weiterhin mit dem Herzen dort verbunden sein?

Spziell als das Kindlein auf die Welt kam, hat mein Herz bei jedem Abschied von Omis, Opis, Tanten und Onkel doll weh getan. Aus einem Wunsch irgendwann wieder näher bei der lieben Familie leben zu können, wurde im Laufe der Zeit ein konkreter Plan und nun ist es so weit. Verrückt.

Und auch wenn ich mich wahnsinnig darüber freue, so erstaunt mich auch die Erkenntnis wie verbunden ich inzwischen auch mit München bin und vermutlich immer bleiben werde.
Mit München verbinden mich so unendlich viele tolle Erinnerungen:

Hier hatte ich meine erste eigene Wohnung. Meinen Heiratsantrag. Unsere erste gemeinsame Wohnung. Die kleine Maya trat hier in unser Leben. Ein Leben ohne Hundi – mittlerweile undenkbar. Meine erste Schwangerschaft. Die Geburt des Kindleins. Mein erstes Auto – Ja, erst jetzt! Familienglück.

Nicht zuletzt habe ich hier auch viele tolle Menschen kennen- und lieben gelernt. So. Nun aber genug der Melancholie.

Ärmel hoch krempeln und ran ans Kistenpacken, Ausmisten, Adressen um- und abmelden, Mettbrötchen-für-die-Umzugshelfer-Schmieren und sonst allem, was bei einem Familienumzug noch so auf der To Do-Liste steht!

Denn ehe mit dem Möbel- und Dekoshopping losgelegt werden darf, gibt es allerhand abzuarbeiten, das kann ich Euch sagen. #Organisationstalentgefragt!

Wenn zwischen alter und neuer Heimat auch noch über 600 km liegen und man „nebenher“ ein kleines Kind zu bespaßen und erziehen hat (Bespaßen geht meistens leicht. Aber erziehen… huihuihui. Hallo Trotzpahse! Schön, dass du nun auch schon da bist!), dann bekommt das Wort „Multi Tasking“ ganz neue Dimensionen.

Drei Wochen sind es noch. Was es bei einem Familienumzug alles zu bedenken und einzuplanen gibt, was alles schief gehen kann und worum man sich umsonst ’nen Kopp gemacht hat… könnt Ihr dann hier auf dem Blog mitverfolgen. Könnte unterhaltsam werden. ;)

Adeuzinho.
Die Mara